1. "Bis zu 200 Prozent mehr rausholen“? Vorsicht vor Rückabwicklern!

    In Social Media und auf finanzbezogenen Onlineforen werben sogenannte Rückabwickler von Lebens- und Rentenversicherungen mit vollmundigen Versprechen für ihre Dienste: „Bis zu 200 Prozent mehr aus ihrem Vertrag rausholen!“, heißt es da etwa. Dafür müssten die Kunden lediglich die Ansprüche aus „schlechten“ Verträgen auf ein Drittunternehmen übertragen. Auch nach Abzug der Gewinnmarge für den Rückabwickler soll dann für den […]
  2. Mieten verteuern sich weiter, Kaufpreise stagnieren

    Wohnungsmieter in Deutschland müssen Jahr für Jahr tiefer in die Tasche greifen. Auch für das erste Quartal 2026 vermeldet der Wohnindex des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) erneut Steigerungsraten deutlich über der allgemeinen Inflation. So müssen Neumieter in Düsseldorf 5,9 Prozent mehr als ein Jahr zuvor zahlen, in Köln 5,7 und in Hamburg 5,1 Prozent. Auch im „Speckgürtel“ rund […]
  3. Zahl der Wohnungseinbrüche weiter angestiegen 

    Nach rund 95.000 Fällen im Vorjahr regulierten die deutschen Versicherer 2025 circa 100.000 Schäden infolge von Wohnungseinbrüchen, wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) kürzlich mitteilte. Damit hält ein unseliger Trend an: Bereits seit 2021 (70.000) zeigt die Kurve Jahr für Jahr nach oben. Im längerfristigen Vergleich allerdings sind die Zahlen noch moderat – von 2011 bis 2016 lagen […]
  4. Weiterer offener Immobilienfonds setzt Anteilsrücknahme aus

    Die Assetklasse der offenen Immobilienfonds (OIF) steht unter verschärftem Druck, seit die Anleger in großem Stil ihr Geld zurückholen wollen. Allein seit Januar 2025 sind unterm Strich mehr als 10 Milliarden Euro abgeflossen. Die daraus resultierenden Liquiditätsnöte zwingen nun bereits den dritten Fonds in diesem Jahr zu einem Rücknahmestopp. Das Management des UBS (D) Euroinvest Immobilien teilte mit, „dass […]
  5. Autobesitzer blieben 2025 weitgehend von Naturgefahren verschont

    Im vergangenen Jahr erfassten die deutschen Kfz-Versicherer an kaskoversicherten Fahrzeugen circa 190.000 Schäden durch Sturm, Hagel, Blitzschlag oder Überschwemmung. Insgesamt flossen dafür rund 650 Millionen Euro an die Besitzer. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich der Schadensaufwand damit fast halbiert, denn 2024 entstanden Naturgefahrenschäden im Volumen von 1,2 Milliarden Euro.   Nicht in allen Bundesländern meinte es die Witterung […]
  6. Sparquote: Weltklasse, Sparrendite: Kreisklasse

    Trotz wachsender Offenheit gegenüber den Kapitalmärkten horten die Bundesbürger ihr Erspartes am liebsten auf dem Sparbuch, Festgeld- und Tagesgeldkonten, wie eine IpsosUmfrage unter mehr als 3.200 Personen kürzlich erbrachte. Angesichts der geringen Verzinsung dieser Anlageformen läuft das nach Abzug der Inflation in der Regel auf einen Kaufkraftverlust hinaus. Immerhin: Der Anteil der Wertpapieranleger an den Sparenden ist seit […]
  7. PKV-Angebot in Bewegung

    Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) dürfte in naher Zukunft weiter an Attraktivität verlieren: Neben Beitragsanhebungen droht der Wegfall der beitragsfreien Mitversicherung von Ehe- und Lebenspartnern, der aktuell in Berlin diskutiert wird. Betroffen wären rund 3 Millionen Menschen, die zukünftig möglicherweise einen pauschalen Mindestbeitrag zahlen müssen. Damit sollen knapp 3 Milliarden Euro Mehreinnahmen für die GKV generiert werden.   Der Wechsel […]
  8. Privater Pflegekostenschutz bleibt ausbaufähig

    Pflegeleistungen verteuern sich in Deutschland deutlich schneller als die allgemeinen Lebenshaltungskosten, zuletzt um 9 Prozent auf Jahressicht. Der Eigenanteil bei vollstationärer Pflege liegt mittlerweile im Durchschnitt bei weit über 3.000 Euro monatlich. Dass sich angesichts leerer Sozialversicherungskassen mit der anstehenden Pflegereform maßgebliche Entlastungen für Pflegebedürftige realisieren lassen, glauben nur eingefleischte Optimisten – schließlich wird die Zahl der Pflegefälle allen Prognosen […]
  9. Checkliste: Richtiges Verhalten nach einem Wildunfall

    Sichern Sie die Unfallstelle. Schalten Sie das Warnblinklicht ein und stellen Sie ein Warndreieck auf, um andere Verkehrsteilnehmer zu warnen und Auffahrunfälle zu verhindern. Leisten Sie Erste Hilfe, sofern Insassen durch den Zusammenstoß ernsthaft verletzt worden sein sollten. Benachrichtigen Sie die Polizei. Bei Wildunfällen informiert sie auch den örtlichen Förster beziehungsweise das Forstamt. Fassen Sie ein verletztes oder verendetes Tier möglichst nicht an. Und nehmen Sie es schon gar nicht erst mit. Das wäre Wilderei – und ist strafbar. Das Bergen des Tieres ist Aufgabe des Försters oder Jagdpächters. Machen Sie Fotos vom Unfallort, vom Tier und vom Fahrzeug. Das ist hilfreich für eine schnelle Schadenbearbeitung. Lassen Sie sich eine Wildunfallbescheinigung von Polizei, Förster oder Jagdpächter ausstellen. Melden Sie den Unfall ihrem Kfz-Versicherer, bevor die Wildspuren beseitigt sind oder das Fahrzeug repariert, verschrottet oder verkauft wird.
  10. Mardersaison beginnt – Schutzmaßnahmen können sich auszahlen

    Zu Marderbissen im Motorraum kommt es zwar rund ums Jahr, doch von April bis Juni sind die nachtaktiven Raubtiere besonders aggressiv. Nehmen sie dann in „ihrem“ Revier die Duftmarken von Konkurrenten wahr, zerbeißen sie unbarmherzig die markierten Leitungen. Die Folgen können gefährlich und kostspielig sein. Vor allem bei Elektroautos: Hat ein Marder ein Hochvoltkabel beschädigt, muss häufig der komplette […]